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Folgende pädagogischen Überlegungen spielten in der Diskussion um die Veränderung des Zeittaktes eine maßgebliche Rolle:

  • Entschleunigung des Schultages
  • Mehr Ruhe im Schultag durch weniger Fach-, Raum- und Lehrerwechsel
  • Eine geringere Belastung der Schülerinnen und Schüler der Orientierungs- und Mittelstufe durch weniger Fächer an einem Schultag
  • Eine ruhigere Rhythmisierung des Tages (weniger Wechselstress)
  • Längere Unterrichtseinheiten für einen abwechslungsreicheren, methodisch vielfältigeren Unterricht
  • Verkürzung des Schultages für mehr außerschulische Tätigkeiten

Die Einführung im ersten und zweiten Erprobungsjahr wurde durch eine breit angelegte Evaluation aller am Schulleben beteiligten Gruppen begleitet.

Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Takt bestätigen die qualitativen Verbesserungen. Als große Erleichterung wird von Eltern- und Schülerseite angesehen, dass an einem langen Schultag deutlich weniger Fächer am Tag, maximal sechs, vorkommen können.

Am Ende des Schuljahres 2015/16 hat sich die Gesamtkonferenz mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, den 60-Minuten-Zeittakt weiterhin beizubehalten.

Wir sind sicher, mit der Einführung der 60-minütigen Unterrichtsstunde unsere schulische Arbeit zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler weiter verbessert zu haben.

Eine Umstellung auf einen anderen Zeittakt entspricht insgesamt natürlich umfänglich den Vorgaben des Kultusministeriums, d. h. die Unterrichtszeit bleibt gleich, sie wird nur anders verteilt.

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