Sie sind hier: Unsere Schule | Leitprinzipien

Das Miteinander in einem Haus, in dem viele Menschen - Schüler, Lehrkräfte und Eltern - zusammen kommen und jeder seine eigenen Vorstellungen und seine Individualität mitbringt, funktioniert vor allem dann gut, wenn man sich auf ein paar Grundsätze des Umgangs miteinander einigt. In einem Prozess, in dem wir alle Gruppen mit einbezogen haben, hat sich das EFG auf Leitprinzipien festgelegt, die auf Toleranz, gegenseitige Anerkennung und Vertrauen basieren.

Wortlaut der Leitprinzipien

Schülerinnen und Schüler,

Lehrerinnen und Lehrer,

Eltern und Erziehungsberechtigte,

Sekretärinnen und Hausmeister

bilden die Schulgemeinschaft des Emanuel-Felke-Gymnasiums.

Ziel der schulischen Bildung an unserem Gymnasium ist es, unseren Schülerinnen und Schülern neben der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten Wege zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten und Lernen zu eröffnen, sie zu wertschätzendem und tolerantem Umgang miteinander und zu verantwortungsvollem Handeln für sich und andere anzuleiten.

Um dieses Ziel zu erreichen, achten wir gemeinsam auf folgende Grundsätze:

 Wir alle

·      fördern die Stärken des anderen,

·      tragen zu einer lernförderlichen Atmosphäre bei,

·      üben uns darin, aufgeschlossen den Veränderungen im schulischen Umfeld, in Gesellschaft und Umwelt zu begegnen,

·      kooperieren intensiv und vielfältig mit schulischen und außerschulischen Partnern,

·      pflegen eine gute Gemeinschaft miteinander und gehen mit Konflikten konstruktiv um,

·      versuchen den Herausforderungen im Lebensraum Schule mit Gelassenheit zu begegnen.

 

Als Schülerin und als Schüler leiste ich meinen Beitrag, indem ich

 ·      das komplette Lehrerkollegium wie auch sämtliche Angestellte der Schule als Persönlichkeiten anerkenne und ihnen deshalb mit dem nötigen Respekt begegne,

·      mir bewusst bin, dass mir in der Schule Wissen vermittelt werden soll und dass ich hierfür empfangsbereit sein muss,

·      versuche den anderen Schülerinnen und Schülern stets durch mein Handeln und meine Hilfsbereitschaft ein Vorbild zu sein,

·      auch Verantwortung für meine Schule übernehme,

·      dabei helfe, dass man gemeinsam in einer Atmosphäre arbeitet, die von Kommunikation, Transparenz und Anerkennung geprägt ist,

·      auf Einhaltung der schulischen Regelungen achte,

·      auch berechtigte Kritik von jeglicher Seite als konstruktiv anerkenne, da ich davon ausgehe, dass mir meine Mitmenschen versuchen zu helfen und mich zu fördern,

·      mit meiner gesamten Klassengemeinschaft und mit meinen Lehrkräften partnerschaftlich zusammenarbeite,

·      mich dafür einsetze, dass kooperativ und konsequent an gemeinsamen Zielen gearbeitet wird.

 

Als Lehrerin und als Lehrer leiste ich meinen Beitrag, indem ich

·      die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler, meiner Kollegen und der Mitarbeiter achte und einen respektvollen Umgang pflege,

·      Schülerinnen und Schüler als ganze Person wahrnehme und ihnen dabei helfe, auf ihren Erfolgen aufzubauen, um sie zu stärken,

·      Schülerinnen und Schülern mein Handeln und Beurteilen verständlich mache und ihre Leistungen objektiv bewerte,

·      die in den Methodentrainings erarbeiteten Lern- und Arbeitstechniken auch im Fachunterricht einsetze und pflege,

·      die Führungsrolle für die Lerngruppe annehme und mir meiner Vorbildrolle bewusst bin,

·      auf die Einhaltung der schulischen Regelungen achte und auf Regelverstöße reagiere,

·      partnerschaftlich mit den Eltern in Fragen der Bildung und Erziehung zusammenarbeite,

·      partnerschaftlich im Kollegium zusammenarbeite,

·      mit Kritik konstruktiv umgehe.

 

Als Mutter und als Vater, als Erziehungsberechtigte/r leiste ich meinen Beitrag, indem ich

·      mein Kind fördere und stärke und auch seine Schwächen akzeptiere,

·      mein Kind aktiv, vertrauensvoll und auch kritisch durch seine Schulzeit begleite und es unterstütze,

·      mir meines Erziehungsauftrages bewusst bin und mir dort Hilfe hole, wo ich diese brauche,

·      meinem Kind Vorbild bin im Hinblick auf Toleranz und gegenseitigen Respekt sowie Verantwortung für sich selbst und andere. Diese Grundsätze lebe ich vor und fordere sie auch ein.

·      Lob und Kritik gegenüber allen am Schulleben Beteiligten zeitnah, auf direktem Wege, offen, sachlich und höflich vorbringe und auch für mich annehme,

·      gewählten Elternvertreter/innen vertrauensvolle Akzeptanz und Unterstützung entgegenbringe,

·      mich an der Gestaltung des „Lebensraumes Schule“ aktiv beteilige, im Kontakt zur Schule stehe und dabei stets eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation pflege.

 

Als Sekretärin und als Hausmeister leiste ich meinen Beitrag, in dem ich

·      die Persönlichkeit der Schüler und Lehrkräfte respektiere,

·      mit Kritik konstruktiv umgehe,

·      bei der Erledigung meiner Aufgaben allen Ansprechpartnern freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll begegne.

 

(So auf der Gesamtkonferenz am 07.06.2013 mehrheitlich angenommen.)

Chronologie der Überarbeitung

  • Ausgangspunkt Diskussion 2005/06 und Beschluss der Gesamtkonferenz vom 01.09.2006
  • Studientag am 20.09.2011: "Von sozialer Heterogenität zum sozialen Miteinander", Anstoß zur Diskussion der Leitprinzipien
  • Bildung einer Redaktionsgruppe aus Lehrkräften, nach drei Treffen: inhaltliche Redaktion ohne Beteiligung von Schülern und Eltern nicht möglich (Dienstbesprechung 27.01.2012)
  • Gesamtkonferenz am 18.04.2012: Bildung einer Arbeitsgruppe "Leitprinzipien" unter Beteiligung von Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern (siehe Mitglieder der Arbeitsgruppe)
  • erste Sitzung dieser Gruppe am 19.06.2012
  • Im SJ 2012/13 mehrere gemeinsame Sitzungen sowie Sitzungen der Teilgruppen
  • Gesamtkonferenz am 07.06.2013: Entwurf wird mit großer Mehrheit angenommen

Mitglieder der Arbeitsgruppe

  • Lehrkräfte: Björn Büttner, Gundula Heinrichs, Stefanie Ludes, Alexander Nospers, Marissa Wetzel-Schumann
  • Eltern: Petra Born, Andrea Held, Daniela Knezovic, Silke Kaufmann, Martin Mann
  • Schüler: Elisa Reichardt, Felix Kehl

Nach oben