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Auf dieser Site werden ausgewählte Projekte vorgestellt, wie sie parallel oder außerhalb des Unterrichts entstanden sind.

KUNSTPREIS DEUTSCHE BANK

„Jugend interpretiert Kunst“ gilt als bundesweit höchstdotierter Jugend-Kunst-Preis. In Duisburg ist er bereits zum zwölften Mal verliehen worden.

Michael Münch, Vorstandsmitglied der Deutsche-Bank-Stiftung, und der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link haben die damit verbundene Ausstellung eröffnet.

Mehrere hundert Schulen hatten sich um die Teilnahme beworben, nur 20 schafften es, darunter das EFG aus Bad Sobernheim. Zur Fachjury gehörten unter anderem die Künstler Tony Cragg und Abraham David Christian.

www.museum-kueppersmuehle.de

Die betreuenden Lehrer, Frau Weck und Herr Esters, freuen sich sehr über das Engagement der Schülerinnen und Schüler.

Text zur künstlerischen Arbeit

Was ist Schönheit in der freien Kunst feat. Wer bin ich?

Komplizierter Titel einer Malereiskulptur? Quatsch! Eine Frage und eine Antwort darauf! Das Prinzip der Collage ist der Schlüssel unseres Beitrages: Gedankenfetzen, Vorbilder und Ideenstücke. Gedankencollagen zu Schönheit, Freiheit und Individualität. Wir machen das Unsichtbare sichtbar. Wir nehmen einen Eisberg und stellen ihn wie ein Baselitz-Bild auf den Kopf. 90% unserer Handlungen erfolgen, gleich der Unsichtbarkeit eines Eisberges, im Unterbewusstsein. Ein übertrieben dreidimensionales Gemälde aus Holz, Leinwand, Nägeln und Grundierung wird zur Skulptur – zur Projektionsfläche unserer Inhalte. Ein naturgewaltiger Riese wie in dem Gemälde von CDF. Sein Bild des Eismeers ist für uns ein Mix aus Schönheit, Freiheit und Selbstfindung.  Wir haben uns auf Expeditionen in Fußgängerzonen unterschiedlichster Städte gewagt. Immer auf der Suche nach der Frage „Wer bin ich?“. Angetroffene Einheimische und Passanten schrieben ihre Antworten auf die in den Grundfarben (Malereiskulptur!) gehaltenen Zettel. Notiz Herr Kiefer: „Klebt Papiere, Metalle (Möbelgriffe) und Künstlerporträts auf Leinwände!“ Die Blicke der Künstler unserer persönlichen Auswahl an Porträtabbildungen versuchen die Frage des „Ichs?“ nach dem „Wer bin“ zu klären. Herr Anzinger sagt: „Fremde Bilder zuerst von der Seite anschauen!“ Auszug aus den Erläuterungen zum Arbeitsprozess: Da uns der Stoff am Wochenende ausging und Boesner zu hatte, wurde der Notstand positiv genutzt: Gleich einer Höhle dient die Öffnung nun als  Schlupfloch zum eigenen „Ich“. Wie ein ehrliches Nudelgericht runden Glasscherben, die wie Eisschollen um die Skulptur verteilt sind, die Idee unserer Präsentation inhaltlich und ästhetisch ab.

Beste Grüße aus Bad Sobernheim, Lidia Knezovic, Sven-Lukas Feldhoff, Till Feulner, Clemens Löffler, Heidi Oldhaber, Wulf Fischer, Fabian Neitzke, Fynn Müller, Elisa Bohr und Emma Kaufmann