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Fachbeschreibung

Erdkunde ist die Wissenschaft, die sich mit der räumlichen Struktur und Entwicklung der Erdoberfläche befasst, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit, wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns. Sie beschreibt und erklärt darüber hinaus, wie sich der geographische Raum und die Vorgänge an der Erdoberfläche auf den Menschen auswirken. Sie entwickelt Konzepte zum Verständnis und zur Lösung von Problemen zwischen Mensch und Umwelt. Sie bewegt sich dabei oft an der Nahtstelle zwischen den Naturwissenschaften und den Sozialwissenschaften.

Definition verändert nach: de.wikipedia.org/wiki/Geographie 27.07.2011 17.00

Erdkunde oder besser Geographie leistet einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Grundbildung, in dem unter anderem ein fundiertes räumliches Weltbild vermittelt werden soll. Eine gesicherte räumliche Vorstellung ist Grundlage dieses Weltbildes.

Zugleich schafft der Erdkundeunterricht Verständnis für verschiedenartige Kulturen und trägt damit dazu bei, Vorurteile gegenüber fremden Lebensformen abzubauen. Den Schüler/innen erkennen somit, dass sie für die Nutzung und Gestaltung ihres Lebensraums selbst verantwortlich sind. Zudem leistet die Erdkunde auch einen Beitrag zur Umwelt- und Friedenserziehung sowie zur politischen Bildung.

Durch eine ganzheitliche Betrachtung der Erde und der auf ihr lebenden Menschen, Tiere und Pflanzen führt bei den Schülerinnen und Schülern zu einer ausgeprägten und differenzierten Persönlichkeitsentwicklung. Die Vielfalt der Arbeitsformen und Inhalte eröffnet darüber hinaus viele Möglichkeiten, soziales Lernen und Verhalten zu fördern.