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"Methodenschlange"

19. April 2013

Methoden des Philosophierens

Phänomenologie: Wie erscheinen Dinge und wie werden sie zum Ereignis? Von brüchig gewordenen Alltagserfahrungen ausgehen und empirische Daten berücksichtigen oder: differenziert und umfassend beschreiben, was ich beobachte, erfahre, wahrnehme oder bei mir denke, ferner die Ereignisse der Einzelwissenschaften einbeziehen

Hermeneutik: Hermeneutik ist die Lehre vom Verstehen. Nach dieser Lehre geht der Leser immer mit Vor-Urteilen an einen Text heran; diese behindern das Verstehen, weshalb versucht werden soll, sie aufzuheben. Dazu geht der Leser mit einer Frage an einen Text heran. Dadurch würden die Urteile nicht mehr wirksam, da der Leser nämlich daran interessiert sei, die Frage mit Hilfe des Textes zu beantworten.

Dialektik: Die Dialektik lehrt uns, dass anscheinend widersprüchliche Positionen oder Situationen, möglicherweise (bspw. in Form eines Dialogs) doch auszugleichen seien.

Analytik: zentrale Begriffe und Argumente hervorheben und prüfen, oder Prämissen, Widersprüche oder verengte und zu weite Definitionen aufdecken und prüfen.

Spekulation: ungeschützte Einfälle und Phantasien zulassen und spielerisch erproben oder: neue Ideen oder Hypothesen kreativ nutzen